✕Generische Skills wie "Sorgfalt" oder "Belastbarkeit" zu nennen statt konkreter Verfahren wie "Tauchverfahren mit 12 Tauchgängen pro Spitzkerze" oder "Pressverfahren für Stumpenkerzen mit Hydraulikpresse".
✕Die Wachsarten nicht zu spezifizieren. Wer einfach "Wachs verarbeitet" schreibt, verschenkt das Differenzierungspotenzial – nenne Paraffin, Stearin, Bienenwachs, Sojawachs oder Rapswachs einzeln.
✕Nachhaltige Materialien nicht zu erwähnen. 2026 ist die Ausrichtung auf vegane, ressourcenschonende Wachsalternativen ein zentraler Markttrend – wer hier Erfahrung hat, sollte das prominent platzieren.
✕Liturgische Kerzenfertigung als "einfache Kerzen" abhandeln. Osterkerzen und Altarkerzen haben präzise Anforderungen an Bienenwachs-Anteil (mindestens 51 oder 100 Prozent je nach Konfession) und Verzierungstechnik.
✕Prüfverfahren wie Brennversuche, Russ-Messungen oder Brenndauerprüfungen nicht zu erwähnen. Wer Qualitätsprüfungen durchführt, beweist technisches Verständnis über reines Gießen hinaus.
✕Praktika oder Werkstatteinsätze knapp abhandeln. Gerade in einem Beruf ohne formale Ausbildung sind Werkstattnachweise das Hauptqualifikationsmerkmal.
✕Den Lebenslauf mit Allgemeinhobbys füllen. Wenn Du selbst Kerzen entwirfst, ein Hobby-Atelier betreibst oder an Kunsthandwerksmärkten teilnimmst, ist das relevante Branchenpassion und sollte konkret benannt werden.