✕Generische Skills wie "Kreativität" oder "Sorgfalt" zu nennen statt konkreter Techniken wie "Drehen von Dünnwand-Steinzeug bis 28 cm Höhe" oder "Reduktionsbrand mit Ascheauftrag bei 1280 °C".
✕Die Fachrichtung der Ausbildung weglassen. Scheibentöpferei (Studio, Design) ist ein anderes Profil als Baukeramik (Architektur, Fliesen) – Personaler filtern danach.
✕Brennverfahren nicht zu spezifizieren. Wer einfach "Brennofen-Erfahrung" schreibt, verschenkt das Differenzierungspotenzial – Elektro, Gas, Salz, Holz und Raku sind unterschiedliche Welten.
✕Glasur-Entwicklung verstecken. Eigene Glasurrezepturen mit Feldspat, Quarz, Kaolin, Asche oder Oxiden sind ein klares Profilsignal und gehören in eine eigene Linie der Erfahrungssektion.
✕Studio-Eigendesign nicht zu erwähnen. Wer unter eigenem Label arbeitet oder eine Kollektion entwickelt hat, sollte das mit Beispielen und Verkaufskanälen (Galerie, Märkte, Online-Shop) benennen.
✕Ausstellungserfahrung knapp abhandeln. Ausstellungen im Keramikmuseum Westerwald, Frechen, Diessen oder Coburger Glaspreis sind anerkannte Karriereanker und verdienen eine eigene Sektion.
✕Den Lebenslauf mit Standard-Hobbys füllen. Wenn Du selbst drückst, eigene Glasuren mischt, an Workshops teilnimmst oder Keramikmärkte besuchst, ist das relevante Branchenpassion und sollte konkret benannt werden.