✕Du listest „Unternehmenskommunikation“ ohne Funktions-Tiefe – Vorstände wollen wissen, ob du Pressearbeit, Interne Kommunikation, ESG-Kommunikation, Public Affairs und Investor Relations parallel orchestrieren kannst. Diese fünf Disziplinen gehören als eigene Skill-Zeilen.
✕Du erwähnst ESG nur als Buzzword, ohne CSRD, ESRS oder die EU-Direktive 2022/2464 zu nennen – das lässt dich nicht auf dem Stand wirken. Wer 2026 Konzernkommunikation leiten will, muss diese Regulatorik operativ beherrschen.
✕Du machst die Führungsspanne unsichtbar – „Funktionsleitung Kommunikation“ sagt nichts. Vorstände lesen Teamgröße, Direct Reports und Budget. Ohne diese drei Zahlen wirkst du wie eine erweiterte Senior-Manager-Position.
✕Du verschweigst die Krisen, die du gemanagt hast – zurückhaltend formuliert („Verantwortung für die Q1-Gewinnwarnung“), nicht reicherisch („Gewinnwarnung erfolgreich gemanagt“). Aufsichtsräte wissen, dass das Hauptqualifikation in dieser Liga ist.
✕Du verzichtest auf Executive-Education – ESMT Berlin, St. Gallen, INSEAD, IMD oder Harvard Kennedy School gehören in diese Liga. Wer keine Executive-Education hat, wird für DAX-Stellen nicht eingeladen.
✕Du nutzt englische Buzzwords wie „Purpose-driven Storytelling“ oder „Omnichannel Communications“ als Skills – das lässt dich nach US-PR-Agentur klingen, nicht nach deutscher Konzernkommunikation. Halte dich an die deutschen Funktionsbezeichnungen.
✕Du listest Sprachen nur mit „Englisch – verhandlungssicher“ – die DAX-Liga unterscheidet C1 (Geschaeftssprache) und C2 (Verhandlungssicher / Native Level). Wenn du Q&A im Earnings Call moderieren kannst, ist das C2, nicht C1.