✕Du listest „Pressearbeit“ als Skill ohne konkrete PM-Zahlen, ohne Mediendatenbank-Tool und ohne O-Ton-Koordination – das macht dich austauschbar mit Referent:innen-Niveau, obwohl du Pressesprecher-Position anstrebst.
✕Du vergisst, dein Volontariat mit Aussteller-Stelle zu nennen – das dpa-Volontariat, das Süddeutsche-Volontariat oder das Henri-Nannen-Schule-Abschluss ist im deutschen Pressewesen ein hartes Statussignal. Schreib es als eigenes Zertifikat.
✕Du nennst keine TV- oder Hörfunk-Erfahrung – wer den Vorstand für ARD-Tagesschau oder ZDF-heute briefen kann, hat eine ganz andere Tiefe als wer nur Print-PMs schreibt. Erwähne konkrete Sender und Formate.
✕Du listest Mediendatenbank-Erfahrung ohne Tool-Namen (Cision, Meltwater, news aktuell, PR-Gateway) – das ist 2026 zu unspezifisch. Pressestellen suchen Mitarbeitende, die ohne Einarbeitungs-Zeit mit der vorhandenen Plattform klarkommen.
✕Du übersiehst die DJV-Mitgliedschaft, obwohl du Journalist warst – das ist ein Zugehoerigkeits-Signal für den Journalismus, das auf der PR-Seite paradox aber wertvoll wirkt. Wer aus dem Journalismus kommt und im DJV bleibt, signalisiert: ich verstehe beide Seiten.
✕Du nennst Krisenkommunikation als Skill, ohne ein konkretes Krisen-Training (Akademie für Publizistik, GPRA, Bundesakademie) zu zertifizieren – das wirkt theoretisch und nicht 2026-aktuell.
✕Du nutzt englische Buzzwords („Media Relations Expert“, „Communications Strategist“) statt der deutschen Funktionsbezeichnungen („Pressesprecher“, „Medienreferent“) – das lässt dich nach US-Agentur klingen, nicht nach deutscher Verband-/Ministeriums-Welt.