✕Du listest „Vorträge“ als Sammelzeile, statt einzelne Vorträge mit Konferenz und Datum – GAP, ESPP, EPSA, DGPhil sind die einschlägigen Konferenzen, und ein Vortrag dort ist eine eigene Zeile wert.
✕Du nennst Drittmittel ohne Programm und Summe – „DFG-Erfahrung“ sagt nichts, „Eigenständige Antragstellung Volkswagen-Stiftung, 280.000 €, bewilligt 2024“ ist die richtige Granularität.
✕Du machst Lehre unsichtbar – „Lehrtätigkeit“ statt konkrete Seminartitel mit Modulnummer und Prüfungsverantwortung. Genau diese Details bestimmen, ob eine Berufungskommission deine Lehrqualifikation ernst nimmt.
✕Du publizierst in Open-Access-Sammelbänden ohne Peer Review und führst sie wie Top-Journal-Artikel auf – das durchschauen Berufungskommissionen sofort. Trenne Peer-Reviewed Journals von Sammelband-Beiträgen und Konferenz-Proceedings.
✕Du übersiehst die Hochschuldidaktik – ein Zertifikat über 200+ Stunden Hochschuldidaktik (ProLehre LMU, BZHL Berlin, ZHW Hamburg) ist seit 2026 bei vielen Universitäten Voraussetzung für eine Juniorprofessur.
✕Du nutzt KI-Ethik nur als Stichwort, ohne den EU AI Act, die HLEG Trustworthy AI Guidelines oder DIN SPEC 92005 zu nennen – das lässt dich im Industrie-Markt nicht anschlussfähig wirken, obwohl genau dort die meisten Nicht-Akademie-Stellen für Philosoph:innen entstehen.