✕Generische Sales-Phrasen verwenden – 'Kundenorientierung', 'Verhandlungsstärke', 'Abschlusssicherheit'. Energiehandel ist kein klassischer Vertrieb, sondern marktgetriebenes Trading. Schreib stattdessen über Marktverständnis, Handelsentscheidungen unter Zeitdruck und Risikomanagement.
✕Trading-Performance ohne Zahlen darstellen. 'Erfolgreich gehandelt' sagt nichts. Schreib gehandelte Volumina (TWh), prozentuale Reduktion von Ausgleichsenergiekosten, P&L-Beitrag in Größenordnungen.
✕ETRM-Systeme nicht namentlich nennen. Wenn Du mit Endur, Allegro oder RightAngle gearbeitet hast – nenn es. Recruiter und ATS suchen gezielt nach diesen Namen, nicht nach 'Handelssystem-Erfahrung'.
✕Soft Skills statt Marktwissen in den Vordergrund stellen. Im Energiehandel wird Du auf Marktreife und quantitative Stärke eingestellt, nicht auf Teamfähigkeit. Letzteres setzt jeder voraus.
✕Veraltete regulatorische Bezüge nutzen – z. B. MiFID I statt MiFID II, alte EU-ETS-Phasen oder die Erwähnung des EEG ohne aktuelle Novelle. Das signalisiert, dass Du nicht am Puls des Marktes bist.
✕Erneuerbaren-Erfahrung untergewichten. Direktvermarktung, PPAs, virtuelle Kraftwerke und Bilanzkreismanagement sind die Wachstumsfelder. Wer das nicht aufgreift, wirkt am Markt von gestern.
✕Kein klares Trading-Profil zeigen. Bist Du Spot-, Termin- oder OTC-Strukturierungs-Händler? Recruiter hassen Bewerbungen, die alles ein bisschen können und nichts richtig. Positioniere Dich.