✕Die Examensnoten zu verstecken oder erst am Ende zu nennen. Bei der Staatsanwaltschaft sind sie das wichtigste Auswahlkriterium und gehören deshalb klar sichtbar nach oben.
✕Generische Soft Skills wie Teamfähigkeit oder Belastbarkeit aufzulisten. Sie sagen nichts über Deine juristische Qualifikation aus – nenne stattdessen konkrete Rechtsgebiete und Verfahrenstypen.
✕Die Strafstation und strafrechtliche Schwerpunkte zu unterschlagen. Wer den Berufswunsch nicht durch passende Stationen belegt, wirkt beliebig. Mach Deinen Bezug zum Strafrecht über den gesamten Lebenslauf sichtbar.
✕Die Dissertation in epischer Breite auszuwalzen. Ein Dr. jur. ist ein Pluspunkt, aber drei Absätze zur Promotion lenken vom Wesentlichen ab – fasse Thema und Note knapp zusammen.
✕Zeiträume nur in Jahreszahlen anzugeben. Im Justizdienst zählen Monate; ungenaue oder lückenhafte Datumsangaben fallen sofort negativ auf.
✕Den Lebenslauf mit Designspielereien zu überladen. Justizbehörden erwarten ein sachliches, klar strukturiertes Dokument – Seriosität schlägt Kreativität.
✕Fortbildungen und Sprachkenntnisse zu vergessen. Gerade bei internationaler Rechtshilfe oder in Spezialdezernaten können Englisch, Französisch oder fachliche Weiterbildungen den Unterschied machen.