✕Du listest „Praktika in mehreren Redaktionen“ ohne Redaktions-Namen und Ressorts – SPIEGEL Politik, dpa Berlin-Büro, ZEIT Campus, Hamburger Abendblatt Lokales. Diese Namen sind das wichtigste Statussignal in deinem CV.
✕Du nennst keine publizierten Text-Zahlen – Redaktionen lesen genau hier, ob du in der Lage warst, eigenverantwortlich zu publizieren oder ob du nur zugearbeitet hast.
✕Du übersiehst Datenjournalismus-Skills – Datawrapper, Flourish und Tableau sind 2026 Mindeststandard im Online-Newsroom. Wer das nicht in seinem CV hat, qualifiziert sich nur für Print-Volontariate.
✕Du listest deine Volontariats-Begleitung ohne Schule – Henri-Nannen-Schule, Axel-Springer-Akademie, RTL Journalistenschule sind die Statussignale. Wenn du an einer Schule mitlernst, gehört das in den Lebenslauf.
✕Du nutzt das Wort „Praktikum“ für längere Freie-Mitarbeits-Phasen – das untertreibt deine Verantwortung. Wer mehrere Monate eigenständig publiziert hat, ist „freier Mitarbeiter“ oder „freier Volontär“, nicht Praktikant:in.
✕Du verzichtest auf die DJV-Mitgliedschaft, weil sie „Geld kostet“ – die Studienmitgliedschaft kostet rund 8 € pro Monat, die Vollmitgliedschaft im Volontariat rund 30 €. Dafür bekommst du Presseausweis, Rechtsberatung und Tarif-Schutz. Im CV ist es ein Identitäts-Signal.
✕Du schreibst Englisch „gute Kenntnisse“ statt mindestens B2/C1 – im Online-Newsroom recherchierst du täglich auf englischen Quellen und bürgst für Original-Tweet-Verifikation auf Englisch. C1 ist Mindeststandard, nicht übertrieben.