✕Du listest „Kunstschätzer“ ohne Spezialisierungs-Bereich – das ist 2026 zu generisch. Klassische Moderne, Alte Meister, Asiatische Kunst, Design 20. Jahrhundert. Schreib deinen Schwerpunkt explizit.
✕Du erwähnst keine konkreten Auktionshäuser – Lempertz Köln (größtes deutsches Auktionshaus), Ketterer Kunst München, Karl & Faber, Van Ham, Hampel. Diese Namen sind das wichtigste Glaubwürdigkeits-Signal.
✕Du übersiehst die IHK-Vereidigung – ohne den Status „öffentlich bestellte:r Sachverständige:r“ kannst du keine Bundesgericht-Gutachten und keine seriösen Versicherungs-Mandate übernehmen. Das ist 2026 das wichtigste Karriere-Tor.
✕Du verzichtest auf VDK-Mitgliedschaft – der Verband Deutscher Kunsthistoriker ist im Kunstmarkt ein wichtiges Statussignal und qualifiziert dich für Branchen-Workshops.
✕Du nennst keine Promotion oder kunsthistorische Bildung – ohne formale Kunstgeschichts-Ausbildung wirst du im seriösen Sachverständigen-Markt nicht ernst genommen. Master oder Promotion sind Mindeststandard.
✕Du erwähnst CITES-Recht nicht – Elfenbein, Schildpatt, Schlangenleder und andere artgeschützte Materialien unterliegen strikten Restriktionen. Wer die Norm kennt, qualifiziert sich für Antiquitäten-Begutachtung mit CITES-relevanten Objekten.
✕Du listest Sprachen nur mit Englisch B2 – im internationalen Kunstmarkt ist Englisch C2 plus Französisch und/oder Italienisch B1+ Mindeststandard. Christie's und Sotheby's arbeiten ausschließlich auf Englisch.