✕Werkstoffkenntnisse werden nicht differenziert. Edelstahl-Schleifen ist eine eigene Disziplin – nenne 1.4404, 1.4571, Aluminium oder Baustahl konkret.
✕Schleifgeräte und Schleifmittel werden vage benannt. „Winkelschleifer“ reicht nicht – nenne Hersteller (Bosch, Flex, Fein, Festool) und Werkzeugtyp (Fächer-, Vlies-, Lammellenscheibe).
✕Normbezug fehlt. EN ISO 5817 (Schweißnähte), ISO 13715 (Kantenbrechung), EN 1090 (Stahlbau) signalisieren Tiefe – ohne sie wirkt das Profil oberflächlich.
✕Oberflächenwerte fehlen. Im Pharma-Apparatebau ist Ra < 0,8 µm Standard – ohne Quantifizierung wirkt der Lebenslauf wie eine Helfer-Bewerbung.
✕Arbeitssicherheit (TRGS 559, Hand-Arm-Vibration, Atemschutz) wird nicht erwähnt, obwohl verantwortungsbewusste Schleifer:innen klar bevorzugt werden.
✕Generische Soft Skills („belastbar“, „teamfähig“) verdrängen fachliche Kompetenzen. Schichtarbeit setzt beides ohnehin voraus.
✕Sachkunde nach BGR 500 fehlt, obwohl sie formal Voraussetzung für eigenständiges Aufspannen ist.