Diese Vorlage passt zu Bewerbungen als Suchttherapeut oder Suchttherapeutin, weil die Profession sich aus einer Basisqualifikation (Sozialarbeit, Psychologie, Pflege oder Medizin) und einer mehrjährigen DRV-anerkannten Zusatzausbildung aufbaut. Die Timeline-Struktur führt die Augen des Lesers über genau diesen schichtweisen Aufbau und macht jeden Qualifikationsschritt sofort sichtbar.
Im Mittelpunkt steht der Block aus DRV-Anerkennung und Basisqualifikation. Personalverantwortliche in Suchtkliniken, Beratungsstellen und Suchtfachverbänden prüfen zuerst, ob du eine Anerkennung als Suchttherapeutin nach den DRV-Richtlinien hast – ohne sie ist eine selbstständige Tätigkeit in der DRV-finanzierten stationären Rehabilitation nicht möglich. Daneben gehört deine grundständige Qualifikation (B.A. Soziale Arbeit, M.Sc. Psychologie, Approbation Psychotherapie) klar markiert.
Die Berufserfahrung mit konkretem Klientel- und Behandlungsumfang ist das zweite Kernelement. Differenziere klar zwischen ambulanter Suchtberatung, stationärer Entwöhnungsbehandlung, Substitutionsambulanz und Streetwork. Quantifiziere pro Setting: Klientinnen im Quartal, Bezugstherapie-Fälle, durchgeführte Gruppensitzungen.
Besonders relevant ist 2026 der eigene Bereich für Therapieansätze und Substanzschwerpunkte. Nach der Cannabis-Legalisierung 2024 sind Cannabis-Konsumstörungen ein wachsendes Versorgungsfeld; Substitutionserfahrung mit Methadon, Buprenorphin oder Diamorphin bleibt zentral; Verhaltenssüchte (Glücksspiel, Gaming, Internet) gewinnen an Bedeutung. Methodische Verfahren wie Motivational Interviewing (MI), Rückfallprophylaxe nach Marlatt und manualisierte Konzepte (SKOLL, KISS) gehören mit klarer Benennung in den Skills-Bereich.
Für Bewerbungen mit Komorbiditäts-Schwerpunkt (Doppeldiagnose Sucht und psychische Erkrankungen, Trauma-fokussierte Suchttherapie) gibt die Vorlage einen abgrenzbaren Bereich. ATS-tauglich bleibt das Dokument durch lineare Struktur und konsequente Überschriften.