Diese Vorlage passt zu Bewerbungen als Psychotherapeut oder Psychotherapeutin, weil sie eine der rigidesten regulierten Heilberufsgruppen trägt: Approbation, GKV-anerkanntes Richtlinienverfahren, KV-Bedarfsplanung, Zusatzqualifikationen und KV-Sitz-Status müssen alle gleichwertig sichtbar bleiben. Das kompakte Layout sortiert diese Datendichte in eine ruhige, lesbare Struktur.
Im Vordergrund steht der Block aus Approbation und Richtlinienverfahren. Praxisübernehmer, Kliniken, MVZ-Träger und KV-Zulassungsausschuss prüfen zuerst, ob du eine Approbation nach PsychThG hast und in welchem der vier GKV-anerkannten Richtlinienverfahren (Verhaltenstherapie, Tiefenpsychologisch fundierte Psychotherapie, Analytische Psychotherapie, Systemische Therapie) du ausgebildet bist. Das Ausbildungsinstitut gehört mit Namen genannt, weil es Qualitätsstandard signalisiert.
Die Berufserfahrung mit klarer KV-Statusangabe ist das zweite Kernelement. Differenziere klar: Vertragspsychotherapeut mit eigenem KV-Sitz, halber KV-Sitz, Jobsharing, Anstellung in einer Vertragspraxis (§95 Abs.9 SGB V), Privatpraxis, Klinik, Hochschulambulanz. Diese Unterscheidung ist für Praxisübernahmen und Anstellungssituationen das wichtigste Vergleichskriterium.
Besonders relevant ist der eigene Bereich für Zusatzqualifikationen in spezifischen Verfahren: EMDR (EMDRIA Deutschland), Schema-Therapie (ISST), DBT (DGDBT) für Borderline, CBASP für chronische Depression, IRRT bei Trauma, ACT. Diese Qualifikationen sind 2026 das stärkste Differenzierungsmerkmal in Bewerbungen.
Für Praxen mit Online-Schwerpunkt gibt die Vorlage einen abgrenzbaren Bereich für Videosprechstunde nach §365 SGB V (max. 30% der Sitzungen) und DiGA-Begleitung (Selfapy, deprexis, novego). ATS-tauglich bleibt das Dokument durch lineare Struktur und konsequente Überschriften.