✕Generische Schwerpunkte wie "breite klinische Erfahrung" angeben statt konkrete Krankheitsbilder und Therapieverfahren. Chefärzt/innen suchen gezielt nach Subspezialisierungen.
✕Klinikstationen ohne Klinikleitung weglassen. "KJP-Klinik" allein sagt wenig, "KJP-Klinik Charité Berlin unter Prof. Dr. Christine Freitag" sagt viel über die klinische und wissenschaftliche Linie.
✕Psychotherapie-Verfahren pauschal als "Psychotherapie" angeben. VT, TP und Systemische Therapie sind unterschiedliche Verfahren mit unterschiedlichen Indikationen und Abrechnungswegen.
✕Zusatzbezeichnungen verstecken. Psychotherapie (VT/TP), Forensische Psychiatrie oder Säuglings-Kleinkind-Psychiatrie sind formale Qualifikationen mit konkretem Marktwert.
✕Wissenschaftliches Profil weglassen. Für Universitätskliniken sind Promotion, Habilitation, Publikationen und Drittmittel-Projekte zentral – ohne diese Sektion sind Bewerbungen dort chancenlos.
✕Patient/innen-Zahlen pauschal angeben. "Viele Patient/innen" sagt nichts – schreibe "durchschnittlich 80 Behandlungsfälle pro Quartal in der KJP-Ambulanz" oder "24-Stunden-Bereitschaft auf 28-Betten-Station".
✕Den Lebenslauf mit Soft Skills ("empathisch", "belastbar") füllen. Im Facharzt-Beruf interessieren konkrete Verfahren, Schwerpunkte, Patient/innen-Erfahrung und wissenschaftliches Profil.