✕Methoden und Software in den Skills-Abschnitt zu mischen – Berufungskommissionen erwarten 'Methoden' als separaten Abschnitt mit Verfahren (z. B. Mehrebenenanalyse, Sequenzanalyse, qualitative Inhaltsanalyse) und einer eigenen Software-Liste darunter (Stata, R, MAXQDA).
✕Vorträge ohne Konferenz und Jahr – eine Liste 'Vorträge: DGS, ESA, ECPR' sagt nichts. Schreibe je Vortrag: Titel, Konferenz, Ort, Datum, und ob er peer-reviewed war.
✕Lehrerfahrung ohne SWS, Modulnummer und Studiengang. Eine Aufzählung 'Seminar Soziale Ungleichheit, Universität Hamburg' lässt offen, ob das ein BA-Erstsemester-Seminar oder ein MA-Forschungskolloquium war – der Unterschied ist für Tenure-Track-Bewertungen relevant.
✕Datensätze nicht zu nennen – wer mit SOEP, NEPS, ALLBUS oder pairfam gearbeitet hat, sollte das explizit auflisten. Diese Erfahrung ist nicht aus dem Begriff 'quantitative Analyse' ableitbar und ein Pluspunkt in jeder empirischen Stellenausschreibung.
✕Open-Science-Praktiken zu verschweigen – Präregistrierungen auf OSF, offene Reproduktionspakete auf GitHub oder Zenodo, Datenpublikation im GESIS-Datenarchiv. 2026 ist das in Drittmittelanträgen Pflichtthema; im Lebenslauf zeigt es Anschlussfähigkeit.
✕Reviewing-Tätigkeit unter 'Sonstiges' zu verstecken statt als eigenen Abschnitt – Reviews für DFG, ESF, ERC oder peer-reviewte Journals sind wissenschaftliche Reputation und sollten sichtbar sein.
✕Englische Publikationsabschnitte ins Deutsche zu übersetzen – Titel internationaler Artikel bleiben in der Originalsprache, sonst wird die Auffindbarkeit erschwert und die Originalität verschleiert.