✕Den Abschluss 'Staatlich geprüfte/r Wirtschaftsassistent/in' nur als Zwischenstation darstellen statt mit Fachrichtung und Berufskolleg klar zu benennen. Die Fachrichtung ist der Differenzierungs-Anker.
✕MS Office als 'gute Kenntnisse' pauschal nennen. Konkrete Excel-Funktionen (Pivot, SVERWEIS, Power Query) und Office-365-Tools (Teams, SharePoint, OneDrive, Forms) zeigen Tiefe.
✕DATEV und SAP nicht ehrlich einschätzen. Wer 'SAP-Kenntnisse' schreibt ohne konkrete Module, wirkt geflunkert. Lieber 'SAP SD-Grundlagen aus dem Berufsschulpraktikum' – ehrlich und nachprüfbar.
✕Fremdsprachen-Niveau zu hoch oder zu niedrig einschätzen. Englisch C1 ohne Beleg klingt geflunkert, Englisch A2 mit KMK-Zertifikat ehrlich und glaubwürdig. Belege machen den Unterschied.
✕Office-Verantwortung mit Floskeln umschreiben. 'Allgemeine Bürotätigkeiten' sagt nichts – 'Selbstständige Bearbeitung von 80 Reisekostenabrechnungen pro Monat' sagt viel.
✕DSGVO und Datenschutz überhaupt nicht erwähnen. Wer mit personenbezogenen Daten arbeitet (Kundenstammdaten, Personal, Gehälter), sollte das Bewusstsein dezent ausweisen.
✕Karriereplanung verschweigen. Arbeitgeber wollen wissen, ob Du in der Rolle wachsen willst (Sachbearbeitung, Teamleitung) oder einen IHK-Abschluss anstrebst. Genau das verschafft Sympathie.