✕Du listest „Mitarbeit in der Politik“ ohne konkrete Stationen und Funktionen – Personalreferent:innen wollen wissen, ob du für einen MdB, eine Fraktion oder ein Ministerium gearbeitet hast, weil die drei Strukturen unterschiedliche Anforderungen haben.
✕Du nennst keine konkreten Gesetze oder Verfahren – „Politikarbeit“ sagt nichts. Schreib EEG-Anpassung, KSG-Novelle, EU-CBAM-Beobachtung. Das ist das echte Inhalts-Signal.
✕Du machst die Lobbyregister-Compliance unsichtbar, obwohl sie seit 2022 Pflicht für alle Berliner Politikkontakte ist – Verbände und Public-Affairs-Beratungen lesen genau hier.
✕Du verschweigst Parteipraktika oder Stiftungs-Stipendien – in der politischen Welt ist die parteiliche oder gesellschaftspolitische Verortung Teil deiner Identität. Friedrich-Ebert-, Konrad-Adenauer- oder Heinrich-Böll-Stipendien gehoeren explizit hin.
✕Du übersiehst die EU-Dimension – deutsche Politik wird zu über 60 % von EU-Recht bestimmt. Wer keine EU-Mechanismen (ETS, CBAM, Fit-for-55) namentlich kennt, qualifiziert sich nur für Landespolitik-Stellen.
✕Du nutzt englische Buzzwords wie „Policy Officer“ statt der deutschen Funktionsbezeichnung „Referent:in für Politik“ – in deutschen Ministerien und Fraktionen wirkt die deutsche Bezeichnung professioneller, nicht weniger international.
✕Du listest Sprachen mit „Englisch verhandlungssicher“ ohne C1/C2-Niveau – in der EU-Politik unterscheiden HR-Abteilungen klar zwischen C1 (Geschaeftssprache) und C2 (Native Level). Wer Earnings-Call-ähnliche Verhandlungen mit der EU-Kommission moderieren kann, ist C2, nicht C1.