✕Repertoire pauschal als "breites geistliches und weltliches Repertoire" angeben statt konkrete Komponisten und Werke zu nennen. Personaler müssen den künstlerischen Schwerpunkt einschätzen können.
✕Die Chorgrößen weglassen. Ob Du ein 16-stimmiges Vokalensemble oder einen 80-köpfigen Oratorienchor leitest, macht einen riesigen Unterschied in Probenmethodik und Repertoire.
✕Hauptfachprofessoren oder ausbildende Dirigenten weglassen. Studium bei Frieder Bernius, Hans-Christoph Rademann oder Anne Kohler ist ein wertvolles Karrieresignal.
✕Wettbewerbserfolge unter "Verschiedenes" verstecken. Sie verdienen eine eigene Sektion direkt unter den Hochschulabschlüssen.
✕B-Kantor- oder A-Kantor-Prüfung als bloßen Nebenpunkt erwähnen. Bei Bewerbungen an Kirchengemeinden ist das die zentrale Eingangsqualifikation.
✕Probenmethodik nicht zu spezifizieren. Wer mit funktionaler Stimmbildung, mit dem AMJ-Methodenkanon oder nach Sergiu Celibidache arbeitet, sollte das benennen.
✕Den Lebenslauf mit allgemeinen Soft Skills wie "Begeisterungsfähigkeit" füllen. Das wird im Probedirigat ohnehin sichtbar – im Lebenslauf zählen konkrete Werke, Konzerte und Ergebnisse.