✕Das Stimmfach pauschal als "Tenor" anzugeben statt eine konkrete Spezifikation (lyrischer, Spiel-, Charakter- oder Heldentenor). Im Theater-Bewerbungsprozess ist Stimmfach-Präzision Voraussetzung.
✕Rollen pauschal aufzulisten ohne Aufführungs-Daten. "Don Ottavio" allein sagt wenig, "Don Ottavio in Theater Bonn unter Hermann Bäumer, Premiere 2023" sagt viel über Niveau und Erfahrung.
✕Hauptfachprofessor weglassen. Im Klassik-Betrieb gehört die gesangstechnische Linie zur Identitätsbeschreibung – Studium bei Edith Mathis, Robert Holl oder Daniel Behle ist ein klares Signal.
✕Wettbewerbsteilnahmen ohne Platzierung verstecken. Halbfinale beim ARD-Musikwettbewerb oder Semifinale bei Operalia sind selbst ohne Sieg karriere-relevant – nenne den Wettbewerb und die erreichte Runde.
✕Konzert-Erfahrung in der Opern-Bewerbung weglassen oder umgekehrt. Wenn Du beide Bereiche bedienen kannst, ist das ein wertvolles Profilsignal – trenne sie klar in zwei Sektionen.
✕Sprachen mit Niveau-Selbstattest pauschal als "fließend" angeben. Für Italienisch (Opern-Pflichtsprache) sollte mindestens B2 angegeben werden – konkret und realistisch.
✕Den Lebenslauf mit allgemeinen Soft Skills ("Teamfähigkeit", "Bühnenpräsenz") füllen. Im künstlerischen Beruf interessieren Stimmfach, Repertoire und konkrete Rollen – nicht abstrakte Eigenschaften.