✕Rollen pauschal aufzulisten ohne Regisseur/in und Haus. "Hamlet" allein sagt wenig; "Hamlet, Schauspiel Köln, Regie Karin Beier 2024" sagt viel über Niveau.
✕Theater- und Film-/TV-Stationen vermischen. Casting-Direktor/innen für Theater und für Film sind unterschiedliche Personen – trenne klar in eigene Sparten-Blöcke.
✕Schauspielschul-Professor/innen weglassen. Studium bei Falk Rockstroh, Stefanie Eulenberg oder Marc Reisner ist eine künstlerische Linie und sollte benannt werden.
✕Sonderfähigkeiten verstecken. Reiten, Fechten, Bühnenkampf, Klavier, Gesang sind Casting-Filter – wer eine seltene Fähigkeit beherrscht, sollte das deutlich machen.
✕Dialekte ohne Selbstattest angeben. "Bairisch" allein reicht nicht – schreibe "Bairisch (Muttersprachler/in)" oder "Bairisch (sicher gesprochen, Studium am Münchner Volkstheater)".
✕Statisterie oder Komparserie als Hauptrolle darstellen. Die Branche ist klein und Casting-Direktor/innen merken sich Inhalte schnell – sei präzise mit Rollen-Typ.
✕Den Lebenslauf mit allgemeinen Soft Skills ("Teamfähigkeit", "Belastbarkeit") füllen. Im Schauspielberuf interessieren konkrete Produktionen, Regisseur/innen und Rollenprofil.