✕Du schreibst „Fütterung“ als Tätigkeit, ohne TMR oder die Software zu nennen – Agrargenossenschaften und Familien-Großbetriebe arbeiten ausnahmslos mit TMR-Mischwagen und Optifutter oder vergleichbarer Software. Schreib beides explizit hin.
✕Du nennst Weender-Analyse nur in Klammern, statt die Parameter NDF, ADF, NEL und RNB auszuschreiben – das lässt dich theoretisch wirken. Schreib hin, dass du diese Werte selbst aus den LKV-Proben in die TMR-Anpassung einarbeitest.
✕Du listest Klauenpflege ohne Sachkundenachweis – ohne diesen Nachweis darfst du in einigen Bundesländern die Klauenpflege nicht selbständig dokumentieren. Schreib den Aussteller (DLG, LWK) explizit hin.
✕Du übersiehst die LKV-Probenehmer-Berechtigung – ohne sie kannst du nicht selbstständig Milchproben ziehen, die in die Leistungsabrechnung eingehen. Das ist im Milchviehbetrieb tägliche Routine.
✕Du verzichtest auf Englisch B1, weil es „rein praktisch nicht nötig“ sei – viele DLG-Tabellen, Hersteller-Manuals (Lely, DeLaval, GEA) und internationale Fachliteratur sind auf Englisch. B1 ist Mindeststandard, wenn du in der modernen Milchviehbranche arbeiten willst.
✕Du nutzt die alte Berufsbezeichnung „Landwirt mit Schwerpunkt Vieh“ statt der aktuellen „Tierwirt Fachrichtung Rinderhaltung“ – die korrekte IHK-/LWK-Bezeichnung ist seit Jahren „Tierwirt:in“, und sie gehört korrekt in den Lebenslauf.