Diese Vorlage passt zu Bewerbungen in der Viszeralchirurgie, weil sie eine Disziplin trägt, in der Operationsvolumen, Subspezialisierung und Zentrumszertifizierung gleichwertig sichtbar bleiben müssen. Der klassische Aufbau führt die Augen des Lesers über genau diese Bereiche, ohne durch dekoratives Layout abzulenken.
Im Mittelpunkt steht die Berufserfahrung mit Aufschlüsselung der OP-Volumina nach Verfahren. Chefärztinnen und Sektionsleitungen vergleichen Bewerbungen pro Eingriffstyp: Kolonresektionen, Rektumresektionen mit TaTME, Cholezystektomien, hepatobiliäre Eingriffe, Pankreaschirurgie, bariatrische Operationen, Hernienversorgungen. Trenne dabei Hauptoperateur von Assistenz.
Besonders wichtig ist 2026 die Roboter-assistierte Erfahrung (da Vinci Xi). Viele größere Kliniken bauen ihre Robotik-Programme aus, und Bewerbungen mit dokumentierten Console-Stunden (zum Beispiel da Vinci Console Surgeon Certification) sind eine starke Differenzierung. Daneben gehören MIC-Zertifikate der DGAV (MIC I, II, III) in einen eigenen Block.
Die Zentrumszertifizierungen verdienen eine eigene Zeile pro Station: DKG-zertifiziertes Darmkrebszentrum, Pankreaskarzinomzentrum, Magenkrebszentrum oder Adipositaszentrum. Die Zertifizierung impliziert Mindest-Operationszahlen pro Operateur und Jahr und ist für Berufungskommissionen ein indirektes Qualitätssignal.
Für Bewerbungen an Universitätskliniken ist der Publikationsblock entscheidend. Einschlägige Journals sind Annals of Surgery, Die Chirurgie (vormals Der Chirurg), Surgical Endoscopy und das British Journal of Surgery. Erst- und Letztautorenschaften zu kolorektalen, hepatobiliären oder bariatrischen Themen sind in Berufungskommissionen ein hartes Prüfkriterium. ATS-tauglich bleibt das Dokument durch lineare Struktur und klar benannte Überschriften.