✕Keine Fallzahlen nennen – die Anzahl durchgeführter Anästhesien ist der wichtigste Erfahrungsindikator in der Anästhesiologie. Ohne Zahlen kann dein Erfahrungslevel nicht eingeschätzt werden.
✕Zusatzbezeichnungen nicht auflisten oder sie im Fließtext verstecken – sie gehören prominent in den Zertifizierungsabschnitt, da sie für viele Stellen Pflichtvoraussetzung sind.
✕Anästhesieverfahren nicht differenzieren: „Anästhesien durchgeführt“ sagt wenig aus. Unterscheide zwischen Allgemein-, Regional-, Kardio- und Kinderanästhesie.
✕Intensivmedizinische Erfahrung nur als „Dienste auf der Intensivstation“ beschreiben – nenne stattdessen Bettenzahl, Patientengruppen und spezifische Verfahren.
✕Die Weiterbildungsordnung (WBO) nicht im Blick haben: Dein Lebenslauf sollte zeigen, dass du die Weiterbildungsinhalte laut WBO der Ärztekammer erfüllt hast.
✕Technische Skills wie ultraschallgestützte Regionalanästhesie, TEE oder Fiberoptik-Intubation weglassen – diese Schlüsselkompetenzen unterscheiden erfahrene Anästhesisten von Berufsanfängern.