✕Sich als „Bibliothekarin“ bezeichnen, ohne das Bachelor- oder Master-Studium Informationswissenschaft absolviert zu haben – Bibliothekarin ist die Berufsbezeichnung für Absolventinnen der HdM Stuttgart, TH Köln, HAW Hamburg oder HU Berlin IBI. FaMI ist die korrekte Selbstbezeichnung für Fachangestellte.
✕Software-Plattformen nur generisch nennen – ohne konkrete Bibliothekssoftware (BIBLIOTHECAplus, koha, Aleph, Alma) können Bibliotheksleitungen Deine Einarbeitungszeit nicht einschätzen, denn die Systeme unterscheiden sich erheblich.
✕Erschließungsstandards (RDA, RSWK, GND, DDC) vage formulieren – das sind die zentralen Fachgrundlagen der FaMI-Ausbildung und werden im Vor-Screening konkret abgefragt.
✕Onleihe und E-Medien-Verwaltung weglassen, obwohl DiViBib in fast jeder größeren öffentlichen Bibliothek täglich Standard ist und die Anteile am Gesamtbestand stetig wachsen.
✕Veranstaltungsorganisation und Medienpädagogik nicht prominent platzieren – das sind die Wachstumsfelder, in denen öffentliche Bibliotheken neue Stellen schaffen, während klassische Ausleihstellen schrumpfen.
✕Tarif-Eingruppierung TVöD-V oder TV-L nicht angeben – im öffentlichen Bibliothekswesen ist das die wichtigste Information für die einstellende Personalstelle.