Als Bezirkskaminkehrer, amtlich bevollmächtigter Bezirksschornsteinfeger, übst Du eine Sonderrolle im Handwerk aus: Du verbindest klassisches Handwerk mit hoheitlichen Aufgaben. Genau diese Doppelrolle muss Dein Lebenslauf sofort transportieren. Wer über die Bewerbung entscheidet, prüft zuerst die formale Berechtigung, also den Schornsteinfegermeister und die Bestellung durch die zuständige Behörde für einen Kehrbezirk.
Die ausdrucksstarke, klar strukturierte Vorlage passt hier gut, weil sie Deine wichtigsten Nachweise mit Nachdruck nach oben holt, ohne unübersichtlich zu werden. Meisterbrief, Bestellungsurkunde und Zusatzqualifikationen wie der Gebäudeenergieberater stehen so im Mittelpunkt, während die saubere Gliederung dafür sorgt, dass auch Behörden und Innungen die Angaben schnell erfassen.
Worauf es inhaltlich ankommt, ist der Nachweis, dass Du die sich wandelnden Vorschriften sicher anwendest. Beziehe Dich konkret auf SchfHwG, KÜO und die 1. BImSchV und zeige, dass Du Feuerstättenschau, Feuerstättenbescheid und die wiederkehrende Emissionsmessung routiniert durchführst. Benenne die Messtechnik und die ermittelten Größen wie CO, Sauerstoff und Rußzahl, denn das unterscheidet den Fachmann vom Allrounder.
Ein Kehrbezirk ist zugleich ein eigener Betrieb. Mach deshalb Umfang und Organisation sichtbar: die Zahl der betreuten Objekte, die Führung des Kehrbuchs und die Anleitung von Gesellen oder Auszubildenden. Ergänze, wo Du beratend wirkst, etwa bei Brandschutz, CO-Warnmeldern oder dem Austausch alter Festbrennstofffeuerungen.
So wird aus Deinem Lebenslauf mehr als eine Tätigkeitsliste: ein klarer Beleg, dass Du Handwerk, Recht und Beratung in einer verantwortungsvollen Funktion zusammenführst und einen Kehrbezirk zuverlässig führen kannst.