✕Den nicht-geschützten Berufstitel wie eine staatliche Approbation behandeln. Die akademische Ausbildung und DFKGT-Mitgliedschaft müssen das Qualitätssignal liefern – nicht der Berufsname allein.
✕Klassische Künstler-Lebenslauf-Struktur übernehmen. Ausstellungen und Werkstatt-Arbeit sind wertvoll, aber sollten nicht den Lebenslauf dominieren – klinische Wirksamkeit ist Hauptkriterium.
✕Medien-Tiefe pauschal als 'gestalterische Arbeit' nennen. Konkret: Malen (Aquarell, Acryl), Skulptur (Ton, Speckstein), Druckgrafik (Linoldruck), Collage, digitale Medien.
✕Theoretische Schule und Methode verschweigen. Tiefenpsychologisch fundiert, anthroposophisch, gestalterisch-systemisch: diese Verortung prägt das Hiring-Pass mit Klinik-Konzepten.
✕Spezialisierungen wie Trauma, Onkologie oder Demenz nur als 'Erfahrung' nennen. Konkret: Trauma-fokussierte Kunsttherapie-Fortbildung an der Akademie für Trauma-Kunsttherapie.
✕Supervisions- und Selbsterfahrungs-Anteile verschweigen. In therapeutischen Berufen Branchen-Standard – wer es weglaesst, wirkt wie Quereinsteiger ohne Reflexionskultur.
✕Interdisziplinäre Zusammenarbeit verstecken. Kunsttherapie funktioniert in modernen Kliniken nur im Verbund mit Ärzten, Pflege, Psychotherapie – Fallbesprechungs-Routine ist Hiring-Kapital.