✕Sprachenstack ohne Niveau nennen. Mittelgriechisch, Altgriechisch, Latein und Modernes Griechisch sollten jeweils mit Lese- oder Aktivkenntnissen ausgewiesen werden – Berufungskommissionen prüfen das im ersten Schritt.
✕Editionsleistung in den Fließtext verstecken. Wer eine Quellenedition (CFHB, Millennium-Studien, Corpus Christianorum) bearbeitet hat, sollte das in einer eigenen Sektion ausweisen – sie ist eine der wertvollsten Währungen im Fach.
✕Paläographie-Kompetenz generisch zusammenfassen. Griechische Minuskel, Perlschrift, byzantinische Schreiberschulen, spätantike Unziale – jeweils mit Quellengruppen und Vorkommen.
✕Internationale Forschungsaufenthalte untertreiben. Dumbarton Oaks, École française d'Athènes und DAI Athen sind die zentralen Sichtbarkeitsorte des Fachs – sie gehören prominent in den Lebenslauf.
✕Drittmittel- und Stipendienkultur unterschlagen. Studienstiftung, DAAD, Fritz-Thyssen-Stiftung, Gerda-Henkel-Stiftung, DFG – in der Byzantinistik sind sie ein eigenständiges Karrierekapital, weil reine Lehrstuhlstellen sehr selten sind.
✕Digital-Humanities-Kompetenzen weglassen. TEI/EpiDoc, Pinakes, Diktyon, Sigillographie-Datenbanken werden 2026 in jeder Edition gefordert.