✕Fehlende DAV-Zertifizierung im Lebenslauf: Viele Aktuare erwähnen ihre DAV-Mitgliedschaft nur beiliäufig. Stelle sie als eigene Sektion prominent dar – für Recruiter ist sie das wichtigste Auswahlkriterium.
✕Zu vage Beschreibungen ohne Kennzahlen: „Verantwortlich für Reserveberechnungen“ sagt wenig aus. Besser: „Berechnung versicherungstechnischer Rückstellungen für ein Sachversicherungsportfolio mit 450 Mio. EUR Prämienvolumen nach Solvency II und HGB.“
✕Generische Soft Skills statt technischer Kompetenzen: „Teamfähigkeit“ und „Analytisches Denken“ gehören nicht in den Skill-Bereich eines Aktuars. Führe stattdessen konkrete Methoden und Tools auf – stochastische Modellierung, GLM-Tarifierung, Prophet, SAS.
✕Programmiersprachen nicht erwähnt: Viele Aktuare unterschlagen ihre Programmierkenntnisse, obwohl Python, R und SAS 2026 Standardanforderungen sind. Ein ATS-System filtert Deinen Lebenslauf aus, wenn diese Keywords fehlen.
✕Keine klare Branchenspezialisierung erkennbar: Recruiter suchen gezielt nach Leben-, Kranken-, Sach- oder Rückversicherungserfahrung. Mache Deine Spezialisierung bereits in der Überschrift oder im Summary deutlich.
✕Veraltete regulatorische Kenntnisse: Wer 2026 noch Solvency I oder ausschließlich HGB ohne Solvency II und IFRS 17 aufführt, wirkt nicht auf dem aktuellen Stand. Aktualisiere Deine regulatorischen Kompetenzen regelmäßig.