✕Du beschreibst Dich pauschal als 'Graveur'. Stahl- und Edelmetallgraveur, Formenstecher, Schmuckgraveur und CNC-Graveur sind verschiedene Spezialisierungen – sei präzise, sonst wirst Du an den falschen Werkstätten ausgesondert.
✕Du listest keine CAM-Software. Wer nur Hand-Gravur kann, ist auf reine Restauratoren- oder Hobby-Werkstätten beschränkt. CNC- und Laser-Workflows sind 2026 Mainstream.
✕Du verschweigst die neue Berufsbezeichnung. Der formale Beruf heißt heute 'Metallbildner Fachrichtung Goldschlagen, Ziseliertechnik, Graviertechnik' (seit 2013) – ältere Bewerber listen oft falsche Berufsbezeichnungen auf und wirken inkonsistent.
✕Du nennst keine Material-Prüfsiegel. Edelmetall-Gravur läuft mit Stempeln nach DIN 38013 (Silber) und DIN 8537 (Gold). Wer das kennt, ist auf Pforzheimer Edelmetall-Niveau.
✕Du listest Faserlaser ohne Wattzahl oder Hersteller. 20W IPG ist anders als 50W SPI, anders als 100W Trumpf – Auftraggeber wollen wissen, welche Werkstoff-Tiefe Du beherrschst.
✕Du erwähnst keine Heraldik oder Wappenkunde, wenn Du sie kannst. Heraldik ist die Königsklasse der Schriftgravur, mit eigenen Regeln (Tinkturen, Helmzier, Schildform). Wer das beherrscht, geht zu Premium-Aufträgen.